Dein größter Feind

Bevor du jetzt im Kopf durchgehst, wer in diese Kategorie fallen könnte, vielleicht der mühsame Nachbar, oder der Lieferant, der so unzuverlässig ist, oder die Kollegin,… nimm einfach einen Spiegel zur Hand.


Ok, nicht direkt du selbst bist dein größter Feind. Doch es gibt diese Stimme in dir, das

kleine Teufelchen, das dir immer wieder Dinge einflüstert wie: „warum sollten sie sich ausgerechnet für mich entscheiden?“, „das werde ich nie schaffen“, „ich hab´s eh probiert, doch es hat nicht funktioniert“…..

Die innere Stimme ist sehr kreativ, sie lässt sich je nach Situation etwas einfallen, um dich zu

bremsen, zu verunsichern oder zu verhindern, dass du etwas überhaupt ausprobierst.

Es gibt niemanden, wirklich niemanden, der dich so wirkungsvoll sabotieren kann, wie du selbst.


Jetzt denkst du vielleicht, die hat ja keine Ahnung. Die kennt meine Familie, Freunde und Kollegen nicht. Ständig höre ich: „Glaubst du, dass du das wirklich schaffst?“ „Hast du schon wieder zugenommen?“ „Denkst du, dass das eine gute Idee ist, gerade jetzt…“


Viele kennen die mehr oder weniger gut gemeinten Einflüsterungen von Freunden, Verwandten, Kollegen…


Doch es ist allein deine Entscheidung, ob du dich davon beeinflussen lässt.


Würde dir deine innere Stimme ganz klar sagen: Lass sie doch reden, ich weiß, dass ich das schaffe. Ich weiß, dass ich einzigartig bin.“, dann hätten sie keinerlei Macht über dich.


Doch oft ist es eher ein: „ja, da könnten sie Recht haben“ und die Spirale beginnt sich nach unten zu drehen.


Erst kürzlich sagte mir eine Klientin. „Ich verstehe das nicht, ich wünsche mir sehnlichst eine

Beziehung und ich lerne auch genug Männer kennen. Anfangs habe ich auch oft das Gefühl, dass es mehr werden könnte, dass es endlich „der Richtige“ ist. Und dann immer wieder die Enttäuschung, wenn es wieder nichts wird. Was mache ich nur falsch?“


Ich stellte ihr ein paar Fragen und schon bald hatten wir den Saboteur gefunden – ihre innere

Stimme.


Sobald sie beginnt sich ernsthaft zu verlieben, spult ihre innere Stimme immer das gleiche Programm ab: „Was soll er ausgerechnet an mir so toll finden?“ „Sobald er eine sieht, die jünger und hübscher als ich ist, ist er sowieso wieder weg.“ Und aus Angst, dass genau das passiert, zieht sie sich sofort zurück.


Du denkst jetzt vielleicht, sie hat das schon einmal erlebt. Nein, hat sie nicht. Es ist eine Angst, die sie sich selbst erschaffen hat und ihre innere Stimme, die sie schützen will, erinnert sie immer wieder daran.


Eine andere Klientin kam wegen der Vorbereitung auf ihr Vorstellungsgespräch zu mir. Sie erzählte, dass sie im letzten halben Jahr schon unzählige Vorstellungsgespräche gehabt hatte, oft kam sie auch bis in die letzte Runde, doch genommen wurde immer ein anderer.


Auch ihr eigener Einflüsterer war höchst erfolgreich. „Warum sollten sie ausgerechnet mich

nehmen?“ „Bin ich denn überhaupt ausreichend qualifiziert?“ „Das ist ein toller Job, da werden sich sicher viele bewerben, da finden sie sicher wen besseren.“


Das und ähnliches erzählte ihr ihre innere Stimme in einem fort. Und je öfter sie eine Absage erhielt, desto lauter wurde die Stimme.

Du kannst dir vorstellen, mit wie viel Selbstbewusstsein sie da noch zu den Gesprächen ging.


Bei einer Klientin habe ich erlebt, dass ihre innere Stimme sie fast davon abhielt, endlich ihrem Traumjob, ihrer Berufung nachzugehen. Als ich sie kennen lernte, hatte sie bereits mehrere Jahre in ihre Ausbildung investiert. Sie sagte mir, dass es ihr größter Wunsch ist genau das zu tun. Sogar ihr Ausbildner hatte ihr angeboten gemeinsam im Team zu arbeiten.

Doch sie scheute sich davor zuzusagen und wurde immer unglücklicher. Sie hatte Angst, dass ihr Ausbildner nicht ewig warten würde. Noch mehr Angst hatte sie allerdings davor, dass ihre innere Stimme Recht behalten könnte.


„Ich werde mich blamieren.“ „Ich kann noch nicht genug.“ „Ich werde sowohl meine Klienten, als auch meinen Ausbildner enttäuschen.“


Ich habe auch schon sehr viele Teilnehmer und Klienten gehabt, da begann die innere Stimme sofort loszulegen, sobald sie sich nur dem Telefon näherten. „Der wird bestimmt unfreundlich sein, denn ich störe eh nur.“ „Es ist doch noch viel zu früh, um anzurufen. Die hat sich das Angebot sicher noch nicht durchgelesen.“ „Ich finde anrufen einfach so aufdringlich“.


Alles nicht gerade hilfreich, wenn du mit deinem Kunden sprechen willst.


Nicht nur dass du deine Wünsche und Ziele nicht erreichst, solange deine innere Stimme dich boykottiert, sie kann dich auch sehr viel Lebenskraft und Lebensfreude kosten. Du probierst vielleicht auch manche Dinge gar nicht mehr, da es eh keinen Sinn macht.


Du kannst die innere Stimme natürlich zähmen. Du kannst sie sogar zu deinem größten Fan, zu deinem besten Unterstützer machen. Es ist immer deine Entscheidung.


Wenn du deine innere Stimme endlich zähmen willst und endlich wieder aus deiner vollen Lebenskraft und Lebensfreude schöpfen willst, dann melde dich jetzt hier zu einem kostenlosen Beratungs-Gespräch an.


Charmante Grüße

Birgit