Falle Selbstgespräch und 6 Fragen, die dich befreien

Aktualisiert: Juli 5


Die meisten sind sich bewusst, dass sie bei Gesprächen mit anderen Menschen zuerst überlegen und dann reden. Haben wir ja alle von klein auf gelernt.


Wie verhält sich das bei Selbstgesprächen? Wie bewusst bis du dir da der Wirkung deiner Gedanken und Aussagen?


Ich habe mir einmal durch unkontrollierte Gedanken buchstäblich zwar nicht die Finger, sondern die Füße, verbrannt. Seither bin ich vorsichtiger:

Mein erster Feuerlauf ist jetzt zehn Jahre her. Ich hatte mich sehr kurzfristig zu einer Veranstaltung zum Thema „Erfolg“ angemeldet. Ein Bekannter hatte mir davon erzählt. Was er mir nicht erzählt hatte war, dass zum Abschluss der Veranstaltung ein Feuerlauf geplant war. Als ich das erste Mal davon hörte, hatte ich ein leicht mulmiges Gefühl im Bauch. Irgendwie war das etwas, dass ich immer schon einmal ausprobieren wollte, andererseits bei vollem Bewusstsein über glühende Kohlen zu laufen ist schon ein bisschen verrückt, oder?

Der Tag verging wie im Flug mit interessanten Vorträgen und Workshops. Irgendwann beschloss ich für mich, ich werde es einfach probieren. Wir wurden auch wirklich gut darauf vorbereitet und mir gefiel besonders die Parallele, die zwischen dem Entschluss über Feuer zu laufen und dem Entschluss etwas in seinem Leben zu verändern, gezogen wurde.


Der Trainer, der für den Feuerlauf verantwortlich war, gab uns klare Instruktionen. Wir sollten uns vor das Feuer stellen, die klare Entscheidung treffen, dass wir losgehen, dann den Blick weg von den glühenden Kohlen und zur Sicherheit immer wieder „kühles Moos“ vor uns hersagen.

Die Stimmung war einzigartig – eine Mischung aus „soll ich das wirklich tun?“ und „jetzt geht´s los“

Kurz bevor ich losging spürte ich eine riesige Vorfreude und dann ging es auf die Kohlen. Ich spürte schon, dass es warm war, was ich sogar angenehm fand, da gerade Winter war und dann war ich schon drüber. Das Gefühl danach war unbeschreiblich, ich dachte, jetzt kann ich alles schaffen. Es gibt keine Grenzen für mich. Es war großartig.


In den folgenden Jahren lief ich noch zweimal über das Feuer, es war jedes Mal ein Erlebnis, nur das erste Mal, blieb mir immer ganz besonders in Erinnerung.


Im Jahr 2013 wurden wir von einer Firma gebeten einen Teamworkshop zu gestalten, mit

Schwerpunkt Motivation. Dem Auftraggeber ging es vor allem darum, dass die Teilnehmer

gemeinsame Erlebnisse hatten. Von der Idee einen Feuerlauf zu machen war er sofort begeistert. Für diesen Teil holten wir einen Profi mit ins Boot und zwar den Trainer, bei dem ich meinen ersten Feuerlauf gemacht hatte.

Bereits am Tag vor dem Workshop merkte ich, dass meine Stimme immer weniger wurde und

pünktlich zu Beginn, war sie fast komplett weg. Meine Wortbeiträge hielten sich entsprechend sehr in Grenzen.

Da ich körperlich nicht fit war, wollte ich beim Feuerlauf nicht mitmachen. Doch als es dann zum Feuerlauf ging, merkte ich, dass einige der Teilnehmer etwas unsicher waren, ob sie das wirklich machen sollten. Da war für mich klar, dass ich als Trainerin auf jeden Fall auch laufen musste. Meine innere Stimme riet mir davor ab, doch ich hörte nicht auf sie.


Beim ersten Schritt auf die glühenden Kohlen blitzte der Gedanke auf „das ist aber schon sehr heiß“.

Irgendwie schaffte ich es die Strecke zurückzulegen, doch ich merkte bereits, dass das keine gute Idee war.


Im Zimmer sah ich meine Füße an. Sie waren mit Brandblasen überzogen und sogar, wenn ich mich nicht bewegte, taten sie unheimlich weh. Ich hatte keine Ahnung, wie ich wieder Schuhe anziehen sollte, um zum Abendessen zu gehen oder wie ich den zweiten Workshoptag überstehen sollte.

Und das alles wegen eines falschen Gedankens.

(ich hatte mich damals bereits mit Quantenheilung und Energiearbeit beschäftigt und war gsd noch vor dem Abendessen schmerzfrei. Und seither bin ich bereits wieder 2x über das Feuer gelaufen, beide Male verletzungs- und schmerzfrei.)

Deine Selbstgespräche und Gedanken müssen nicht zu Verbrennungen führen, um dir zu schaden.


Wie ist es mit Gedanken, wie „das schaffe ich nie“, „alle anderen können das besser“, „ich bin zu….“

Dir fallen sicher auch noch ein paar Beispiele ein, was du so über oder zu dir sagst, das dich unsicher, unzufrieden und klein macht. Wie oft hast du bereits einer Idee keine Chance gegeben, weil du dir dachtest "das schaffe ich eh nicht". Oder ein schlechtes Gefühl gehabt, weil du gedacht hast, dass alle anderen klüger sind und du besser nichts sagst.


Deshalb achte nicht nur bei der Kommunikation mit anderen auf einen wertschätzenden Umgang, bring dir selbst die gleiche Wertschätzung entgegen und übe dich in Großzügigkeit dir selbst gegenüber.


Falls doch wieder einmal ein Gedanke aufflackern sollte, bei dem du dich schlecht fühlst, dann ändere ihn.


Fällt es dir anfänglich schwer, helfen dir vielleicht diese Fragen:

Stimmt das wirklich?

Stimmt es immer?

Wer sagt das?

Was will ich von mir glauben?

Aus welchem Grund ist das, was ich von mir glauben will, richtig?


Mit deinen Gedanken setzt du dir Grenzen oder du öffnest sie.

Jedem Tun geht ein Gedanke voraus.

Deshalb schenke deinen Gedanken Aufmerksamkeit, überprüfe immer, ob sie dir dienlich sind und falls nicht – denk neu. Am 29. November ist "Blackfriday" - ich habe für dich, wenn du endlich frei von Selbstzweifel sein willst und die Dinge, von denen du schon immer geträumt hast endlich umsetzen willst, ein richtiges Power-Paket geschnürt. Dieses Angebot wird es nur am 29.11. geben. Schicke mir eine Nachricht an: kontakt@birgitgatter.com, dann erhältst du rechtzeitig alle Informationen.


Viel Erfolg beim neuen Umgang mit deinen Gedanken.

Charmante Grüße

Birgit